WIRFT LICHT AUF DAS VERBORGENE

Spektroskopische Methoden

nutzen die Wechselwirkung von Licht unterschiedlicher Wellenlänge mit verschiedensten Substanzen, um diese zu analysieren. Sie zeichnen sich durch ihre Schnelligkeit und universelle Anwendbarkeit aus. Im Gegensatz zu vielen anderen Verfahren ist eine Probenaufbereitung oftmals nicht notwendig – es können sowohl homogene Flüssigkeiten wie auch Feststoffe oder heterogene Mischungen untersucht werden.

In Kombination mit modernen Datenauswerteverfahren können quantitative und qualitative Analysen auch dann durchgeführt werden, wenn störende Bestandteile in der Probe vorhanden sind.

Die FH am Campus Tulln hat einen besonderen Schwerpunkt im Bereich Infrarotspektroskopie. Es stehen moderne Spektrometer für das nahe und mittlere Infrarot (NIR, MIR) zur Verfügung. Untersuchungen an mikroskopisch kleinen Proben können mit einem dispersiven Raman-Mikroskop durchgeführt werden.

Mit IR-Spektroskopie können so unterschiedliche Fragestellungen wie die Bestimmung des Wassergehalts in Lebensmitteln, die Ermittlung der Oktanzahl von Treibstoffen, die Identifizierung von mikroskopisch kleinen Partikeln in Polymeren oder die Aufklärung der Struktur von chemischen Verbindungen bearbeitet werden.

Ansprechperson im Bereich Spektroskopie: Dipl.-Ing. (FH) David Lilek, MSc