VOM HUNDERTSTEN INS HUNDERTTAUSENDSTE

Das Gebiet der Molekularbiologie erforscht Funktion, Aufbau und Biosynthese von DNA und RNA auf molekularer Ebene sowie deren Interaktion untereinander und mit Proteinen.

Die FH am Campus Tulln ist mit hervorragenden Geräten ausgestattet. So bietet unsere Microarray Plattform High-Tech-Ausstattung von der Array-Produktion bis zur bioinformatischen Datenanalyse. Diese Microarrays werden beispielsweise zur Detektion von Allergenen, Giftstoffen und Markerproteinen eingesetzt, sowie um (Mikro)Organismen anhand ihrer charakteristischen DNA Sequenzen zu identifizieren oder komplexe Genexpressionsmuster aufzuschlüsseln und Krankheitsgene zu finden.

Einen weiteren Schwerpunkt stellt die Real-time PCR Technologie dar, mit deren Hilfe DNA vervielfältigt und über das freigesetzte Fluoreszenzsignal (TaqMan Sonden oder interkalierende Farbstoffe) quantitativ detektiert werden kann. Dieses Verfahren wird u. a. zur Bestimmung von gentechnisch veränderten Organismen (GVOs) eingesetzt.

Um lebende Zellen in der Kultur oder histologische Dünnschnitte (z.B. mittels FISH oder ISH) zu analysieren, steht ein motorisiertes inverses Fluoreszenzmikroskop zur Verfügung. Damit können Vorgänge innerhalb der Zelle in 3D-Darstellung mitverfolgt werden.

Mit molekularbiologischen Tools werden an der FHWN Tulln Klonierungen durchgeführt, bei denen gezielt DNA in Wirtszellen (meist Bakterien) eingeschleust wird. In diesen Zellen kann dann das gewünschte Protein rekombinant produziert werden.

Ansprechperson im Bereich Molekularbiologie: Dipl.-Ing.Dr. Agnes Grünfelder