DIE ERFOLGREICHE VERBINDUNG VON LEHRE, FORSCHUNG & WIRTSCHAFT

Tulln hat sich in den letzten Jahren zu einem der bedeutendsten Biotech Standorte in Österreich entwickelt. Am Campus Tulln, einem der 4 Technopole in Niederösterreich, sind Lehre, Forschung und Wirtschaft vernetzt. Ideal zur Nutzung von Synergien sowohl für die Forscher vor Ort und die Studierenden der Fachhochschule, als auch für Kooperationspartner aus der Wirtschaft.

Zu Beginn der 1990er siedelte sich hier das Interuniversitäre Department für Agrarbiotechnologie (IFA Tulln), ein gemeinsames Projekt der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU), der Technischen Universität Wien (TU) und der Veterinärmedizinische Universität Wien (VetMed) an.

2002 startete die Fachhochschule Wiener Neustadt den Studiengang Biotechnische Verfahren in Tulln. Seit 2004 steht den Studierenden ein eigenes Gebäude mit Hörsälen und zahlreichen top ausgestatteten Labors zur Verfügung.

2005 wurde das Technologie- und Forschungszentrum Tulln (TFZ, ca. 3.500 m² Labor- und Bürofläche) errichtet, als Betriebsansiedlungsgebiet für außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Spin-offs und innovative Start-up-Unternehmen der Branche.

2011 eröffnete das Universitäts- und Forschungszentrum (UFT) am Technopol Tulln, in dem weitere Institute der Universität für Bodenkultur und des Austrian Institute of Technology (AIT) angesiedelt sind. Seine 15.000 m² Laborfläche, Seminarräume, Cafeteria, zwei Glashäuser, Werkstätten und einem Holz-Technikum beheimaten weitere 350 High-tech Arbeitsplätze. 2012 wurde ein weiteres Areal für kommunale Infrastruktur (Kindergarten, Studentenheim, Rotes Kreuz) geschaffen. 2013–14 wurde das TFZ auf 5.500 m² ausgebaut.

Am Standort sind (Stand 2016) 700 Beschäftigte, darunter 600 WissenschaftlerInnen tätig.