KANN TECHNOLOGIE BIO SEIN?

Wenn Sie nach Biotechnologie googeln, dann finden Sie sicherlich das:

„Die Biotechnologie (griechisch βίοςbíos= Leben) ist eine interdisziplinäre Wissenschaft, die sich mit der Nutzung von Enzymen, Zellen und ganzen Organismen in technischen Anwendungen beschäftigt. Ziel ist die Entwicklung neuer oder effizienterer Verfahren zur Herstellung von chemischen Verbindungen, die Entwicklung von Diagnosemethoden und anderes.“ (Zitat: Wikipedia)

Was so trocken klingt, ist aber in Wirklichkeit ungeheuer spannend, schließlich dient Biotechnologie auch dazu, die Ressourcen unserer Umwelt ökologisch wie ökonomisch zum Schutz unserer Umwelt und der uns nachfolgenden Generationen zu nutzen.

Doch fangen wir ganz einfach an – der Mensch ist ein Genusswesen, kein Wunder also, dass sich die ersten Biotechnischen Verfahren gezielt der Nahrung zugewendet haben: der Herstellung von Bier und Wein mit Hefen. Oder der Verarbeitung von Milch zu Jogurt und anderen Nahrungsmitteln.

Im Zeitalter der Mikrobiologie sind die Schwerpunkte nicht nur der Nahrung gewidmet, sondern auch der Herstellung von Pharmazeutika, die Entwicklung von Grundstoffen für die chemische Industrie, Diagnoseverfahren oder der Untersuchung von Stoffen und Bakterien, die im Trinkwasser nichts verloren haben. Spannend ist es auch zu sehen, wie aus Pflanzen Kunststoffe oder Treibstoffe hergestellt werden oder wie Mikroorganismen eingesetzt werden, um schadstoffbelastete Böden zu reinigen.